Leistenbruchoperation nach Shouldice

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Leistenbruchoperation nach Shouldice

Die ambulante Leistenbruch Operation im
AOZ-Tagesklinik-PraxisKlinik-Düsseldorf
Ambulantes-Operationszentrum-Düsseldorf
Hernienchirurgie

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Die ambulante Leistenbruch-Operation
Klassische Leistenbruch-Operationsverfahren


Dr. med. Iris Reiter-Höffken
Fachärztin für Chirurgie-Chirurgin

Grafenberger Allee 136
40237 Düsseldorf
Tel. 0211 666006
AOZ-Tagesklinik-Praxisklinik
Ambulantes-Operationszentrum-Düsseldorf
Privat und alle Kassen

Hernienchirurgie – ambulante Leistenbruch Operation

Leistenbruchoperation nach Shouldice
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Die Leistenbruchoperation in der Technik nach Shouldice (benannt nach dem Chirurgen Earle Shouldice) ist eine konventionelle (das heißt nicht minimal-invasive) Operationsmethode, die seit dem Ende der 1980er Jahre gebräuchlich ist und das Verfahren nach Bassini ablöste. Die Operation kann unter örtlicher Betäubung erfolgen.

Das Prinzip der Operation besteht darin, den Bruchinhalt zurückzuführen (zu reponieren) sowie den indirekten Bruchsack zu entfernen. Der direkte Bruchsack wird ebenfalls reponiert. Danach erfolgt eine der Anatomie entsprechende Rekonstruktion der Hinterwand des Leistenkanals. Die Fascia transversalis wird gedoppelt, was eine Einengung der indirekten und einen Verschluss der direkten Bruchlücke bewirkt.
Inhaltsverzeichnis

  • 1 Indikation
  • 2 Vorgehensweise
  • 3 Zusammenfassung
  • 4 Siehe auch
  • 5 Weblinks
  • 6 Quelle

Indikation

Dieses Operationsverfahren kann prinzipiell bei jeder Leistenhernie in jedem Patientenalter angewendet werden. In der Praxis wird es allerdings fast nur noch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen angewendet und ist durch die modernen Verfahren mit Netzimplantation (Lichtenstein-Operation, TAPP) weitgehend verdrängt worden. Es ist das Operationsverfahren der Wahl, wenn der Patient Fremdmaterial ablehnt oder eine Kontraindikation gegen Fremdmaterial (z.B. Allergie) besteht.
Vorgehensweise

Die Fascia transversalis (bindegewebige Hülle der Skelettmuskeln zwischen dem Peritoneum parietale und der Bauchmuskulatur) wird gespalten und anschließend unter Doppelung wieder vernäht. Die Hinterwand des Leistenkanals besteht damit neu aus zwei Schichten der Fascia transversalis. In einer ersten Nahtreihe wird die kaudale Lefze der Fascia transversalis und die hintere Fläche des Musculus transversus abdominis (verläuft quer zur Körperachse) genäht, und zwar dort, wo dieser einen aponeurotischen Anteil, den sog. Arcus tendineus bildet. Die zweite Reihe wird so angelegt, dass die kraniale Lefze der Fascia transversalis an den Ansatz des Leistenbandes pexiert wird. Häufig begnügt man sich mit diesen beiden Schritten der Doppelung der Fascia transversalis. Die Originaltechnik nach Shouldice näht in einer 3. Reihe den Musculus transversus abdominis an das Leistenband, in einer 4. Reihe den Musculus obliquus internus abdominis (verläuft schräg zur Körperachse) an das Leistenband.
Zusammenfassung

Nach Doppelung der Fascia transversalis (bindegewebige Hülle der Skelettmuskeln zwischen der Bauchhöhlenwand u. der Bauchmuskulatur) werden Musculus transversus und M. obliquus internus mittels einer fortlaufenden Naht ans Leistenband geheftet. Über dem Leistenband wird die Externusaponeurose (externe Sehnenplatte) verschlossen.
Siehe auch [Bearbeiten]

  • Lichtenstein-Operation
  • Total extraperitoneale Hernioplastik (TEP)
  • Transabdominale präperitoneale Netzimplantation (TAPP)

Weblinks

  • G. Arlt, V.Schumpelick, Die Leistenhernienoperation nach Shouldice – Aktuelle Technik und Ergebnisse. Abstract, in: Zenralblatt Chirurgie 2002
  • E-Learning-Kurs zum Thema Leistenhernien (Charité Berlin)

Quelle

  • Siewert, Chirurgie, 6. Auflage

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Kategorien: Therapeutisches Verfahren in der Viszeralchirurgie | Operatives Therapieverfahren

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Leistenhernienreparation, Shouldice

1. Prinzip 2. Inguinaler Hautschnitt 3. Spaltung der Externus-Aponeurose 4. Darstellen und Anschlingen des Samenstrangs 5. Identifikation des Bruchsacks 6. Bruchsackversorgung – Direkte Hernie 7. Bruchsackversorgung – Indirekte Hernie 8. Prüfung der Fascia transversalis 9. Spaltung der Fascia transversalis 10. Shouldice Naht I 11. Shouldice Naht II 12. Shouldice Naht III 13. Verschluss der Externusaponeurose 14. Beenden der Operation

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