Leistenbruchoperation nach Lichtenstein

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Leistenbruchoperation nach Lichtenstein

Die ambulante Leistenbruch Operation im
AOZ-Tagesklinik-PraxisKlinik-Düsseldorf
Ambulantes-Operationszentrum-Düsseldorf
Hernienchirurgie

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Die ambulante Leistenbruch-Operation
Klassische Leistenbruch-Operationsverfahren


Dr. med. Iris Reiter-Höffken
Fachärztin für Chirurgie-Chirurgin

Grafenberger Allee 136
40237 Düsseldorf
Tel. 0211 666006
AOZ-Tagesklinik-Praxisklinik
Ambulantes-Operationszentrum-Düsseldorf
Privat und alle Kassen

Hernienchirurgie – ambulante Leistenbruch Operation


Lichtenstein-Operation
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Lichtenstein-Operation ist eine Methode zum Beheben eines Leistenbruchs.

Dazu wird ein Kunststoffnetz zumeist aus Polypropylen als Verstärkung der geschwächten Bauchdecken eingelegt.

1. Zuerst wird nach einem Hautschnitt die oberste Schicht der Bauchdeckenmuskulatur (Musculus abdominis externus) eröffnet. Hierdurch stellt sich dann der eigentliche Leistenkanal dar. Dann werden die Samenstranggebilde (beim Mann sind dies Samenleiter, den Hoden versorgende Blutgefäße, der Nervus ilioinguinalis und schließlich ein Muskelrest) identifiziert und mittels eines Gummibandes vorsichtig beiseite gehalten. Dann kann der eigentliche Bruchtyp – nämlich die direkt durch die inneren Bauchdecken hindurchragende direkte Leistenhernie oder aber die den Umweg über den inneren Leistenring nehmende indirekte Leistenhernie, identifiziert werden. 2. Je nach Bruchtyp entscheidet sich dann das weitere Vorgehen. Bei der direkten Leistenhernie kann diese meist direkt wieder in den Bauchraum zurückverlegt werden. Bei der indirekten Leistenhernie muss dann der sogenannte Bruchsack von den zuvor erwähnten Samenstranggebilden separiert und eröffnet werden. Meist stellt sich auch dann im Bruchsack kein eigentlicher Darm, sondern Fettgewebe dar. Sollte doch Darm im Bruchsack vorliegen, muss dieser Darm auf Strangulationen inspiziert und nur in sehr seltenen Fällen teils entfernt werden. Der Bruchsack wird dann an der Basis verschlossen und nach Entfernen überschüssiger Anteile des Bruchsackes wieder im Bauchraum versenkt. 3. Obligat ist schließlich die Verstärkung der zu schwachen inneren Bauchdecke durch Aufnähen eines die Hinterwand des Leistenkanales verstärkenden Kunststoffnetzes in Form eines Mesh. Erst dieses Einbringen des Mesh definiert diese Art der Leistenhernienoperation als sogenannte Lichtenstein-Operation. Das Verfahren wurde Ende der 1980er Jahre populär.

Das Besondere bei der Lichtenstein-OP ist der Einbringungsort eines Kunststoffnetzes zwischen inneren und äußeren Bauchmuskel bzw. Faszie, im Gegensatz zur Stoppa-OP, bei der das Netz zwischen Peritoneum und innerer Bauchdecke zu liegen kommt.
Diese intermuskuläre Lage ermöglicht eine technisch einfachere Entfernung bei Abstoßung oder Entzündung .

Das Einbringen von Kunststoff-Grafts in den menschlichen Organismus sollte wohl überlegt sein. Risiko und Nutzen sind abzuwägen.

Pro:

  • kürzere Operation gegenüber anderen Plastiken
  • frühere Belastbarkeit
  • stabile Versorgung der Bauchdecken

Kontra:

  • Fremdkörper im Leib
  • Risiko: Verrutschen des Kunststoffnetzes
  • Risiko: Abstoßungsreaktion, die ein unübersichtliches Operationsfeld für eine Reoperation hinterlässt.
  • Risiko: Infektion des Netzes, wodurch es schlimmstenfalls zur Nekrose der ganzen Bauchdecke kommen kann

Siehe auch [Bearbeiten]

  • Leistenbruchoperation nach Shouldice
  • Leistenbruchoperation nach McVay/Lotheisen
  • Total extraperitoneale Hernioplastik
  • Transabdominale präperitoneale Netzimplantation

Weblinks [Bearbeiten]

  • E-Learning zu verschiedenen chirurgischen Themen, darunter auch zu Leistenhernien, mit Abbildungen und Videos zur Lichtenstein-Operation
  • Dissertation zur Lichtenstein-Op von 2005

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Kategorien: Therapeutisches Verfahren in der Viszeralchirurgie | Operatives Therapieverfahren

Lichtenstein-Operation
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Leistenhernienreparation, Lichtenstein

1. Prinzip 2. Inguinaler Hautschnitt 3. Spaltung der Externus-Aponeurose 4. Darstellen und Anschlingen des Samenstrangs 5. Identifikation des Bruchsacks 6. Bruchsackversorgung – Direkte Hernie 7. Bruchsackversorgung – Indirekte Hernie 8. Prüfung der Fascia transversalis 9. Anpassen und Zuschneiden des Netzes 10. Netzfixierung am Leistenband 11. Netzfixierung am M. obliquus internus 12. Neubildung des inneren Leistenrings 13. Verschluss der Externusaponeurose 14. Beenden der Operation

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